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Der Verein „fontes historiae- Quellen der Geschichte" wurde im Jahre 2004 mit der Absicht historischer Wissensvermittlung im Internet gegründet. Im März 2004 wurden erste Schritte unternommen, um das Projekt www.geschichte-tirol.com, welches bereits im Jahr 2003 von Mag. Michael Fritz initiiert wurde, zu übernehmen und in ein neues Konzept zu bringen. Am 10.September startete schließlich der Relaunch von http://www.geschichte-tirol.com/.
Vor nicht allzu langer Zeit wurde im bayrischen Wahlkampf der Slogan „Lederhosen und Laptop" geprägt. Geschichte ist die Erinnerung an Vergangenes, welche weitergegeben wird; weitergeben auf Latein heißt „tradire", wovon sich das Wort Tradition ableitet. In einer auf Fortschritt ausgerichteten Zeit wird zu oft auf die Wurzeln vergessen und diese als nicht mehr zeitgemäß angesehen. Dazu trägt sicherlich auch die Art der Wissensvermittlung bei, die sich immer noch auf das traditionelle Medium Buch beschränkt. Das 21. Jahrhundert stellt die Geschichtsschreibung vor neue Herausforderungen: Das Medium Buch tritt immer mehr in den Hintergrund - schnelle Wissensvermittlung über das Internet gehört zum Alltag. Von medizinischen Themen bis hin zu technischem Know-How findet man Informationen im World-Wide-Web, somit ist es nur Nahe liegend auch die Geschichte den Interessierten auf diesem Weg näher zu bringen.
Neben der Informationssuche bildet das Internet auch die Möglichkeit zu neuen Arten der Kommunikation. In Foren entstehen Mikrokosmen, die in Ihrer Eigendynamik zu kleinen Welten für regelmäßige Nutzer werden.
Neben den Vorteilen des Internets, eröffnet sich aber auch die Gefahr, dass unqualifizierte Webmaster Inhalte präsentieren, welche eine Desinformation darstellen. Seiten verschwinden, die Inhalte gehen verloren. Deshalb ist es wichtig, dass seriöse Projekte sowohl von qualifizierten Personen geleitet werden, als auch ein Team existiert, dass sich der Aufgabe bewusst ist, das Geschaffene zu erhalten und zu erweitern.
In einer globalisierten Welt hat sich das Wissen der Menschen über fremde Länder immens erweitert, auf der Strecke bleiben jedoch oft die Information und die Tradition des eigenen Kulturraumes. Je größer der Horizont wird, umso wichtiger wird der Punkt, von dem man aus in die Ferne blickt.
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